Teil 5
“Wände aus der Natur”
In dieser Ausgabe der Zeitreise stellen wir einen Bericht aus Oktober 2007 vor. Hierbei hat der Bausachverständige Gerhard Holzmann über das Thema “Strohballenbau” in der Zeitschrift “ausbau+fassade” berichtet.
Stroh als Baustoff ist vermutlich so alt wie das Bauen von Unterkünften selbst. Die heute bekannte technische Nutzung von Stroh begann wohl mit der Herstellung von Buntpapier aus Reisstroh in China, so genau weiß man es nicht mehr. In Europa zog Stroh in die Forschung zur Papierherstellung ungefähr im 18. und 19. Jahrhundert ein. Es wurde sodann beispielsweise Papier aus Mais-, Weizen-, Gersten-, Hafer- und Roggenstroh produziert.
Seit ca. Ende des 19. Jahrhunderts, auch das weiß man nicht so genau, wurden Strohballen zum Bau von Häusern genutzt. Hierauf folgte dann eine Zeit des Vergessens, bis man im letzten Drittel des letzten Jahrhunderts den Baustoff Strohballen wieder entdeckte. So begannen „neue Pioniere“ in Australien, den USA, Kanada, England und Österreich den Baustoff Strohballen zum Hausbau wiederzubeleben. In Deutschland entstand um die Jahrhundertwende durch eine Gruppe von Menschen eine Aktionsgemeinschaft, die sich zum Verein mauserte und mit Strohballen und Lehm eine Art kleines Dorf baute. Der Sachverständige Holzmann bereiste dieses im Zeitraum zwischen 2006 und 2007 und machte sich einen eigenen Eindruck darüber. Bilder dieser Recherchereise können Sie in dem nachfolgenden Artikel sehen.
Manchmal, und das werden Sie in dieser Serie noch genauer erleben, wachsen perfekte Rohstoffe für Baustoffe direkt vor der Haustüre, oft auch im eigenen Garten, ohne dass man es wahrnimmt.
Dieser Bericht aus der „ausbau+fassade“ (Ausgabe 10/2007) wurde über 4 Seiten erstellt. Teile hiervon sind überdeckt, um die Publikationsrechte des Verlagshauses nicht zu verletzen. Für den vollständigen Artikel wenden Sie sich bitte direkt an C. Mauerer Fachmedien GmbH & Co KG in Geislingen an der Steige.



