„…Die rund 19,5 Millionen Bestandswohngebäude in Deutschland bergen enorme Mengen grauer Energie. Statt sie durch kluge Sanierungen zu nutzen, setzen viele auf Abriss und teure Neubauten – und gefährden damit nicht nur Ökobilanzen, sondern auch Identität, Kultur und bezahlbares Wohnen.
Das Thema graue Energie rückt auch in der Energieberaterszene immer mehr in den Fokus – es genügt längst nicht mehr, effiziente Rezepturen für Neubauprojekte und Sanierungen parat zu haben, die maximale Fördererlöse ermöglichen und sich über die Betriebsphase innerhalb einer möglichst kurzen Frist durch eingesparte Energiekosten finanziell „lohnen“, nein: Es geht im Sinne des nachhaltigen und ressourcenschonenden Bauens endlich verstärkt um die Kardinalsfrage, wie die Energie- oder Ökobilanz eines Gebäudes oder eines ganzen Quartiers aussieht, wenn auch die in der grauen Energie versteckten energetischen Aufwendungen mit in die Rechnung einbezogen werden….“
Quelle und Volltext: haustec.de