Wenn das Fachwerk nicht fachgerecht verputzt wird und dann auch noch Feuchtigkeit ans Holz kommt, führt dies unweigerlich zum Putzriss.

Sachverständigenbüro für Baumängel und Bauschäden
Wenn das Fachwerk nicht fachgerecht verputzt wird und dann auch noch Feuchtigkeit ans Holz kommt, führt dies unweigerlich zum Putzriss.

Baugewerbe: Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen weiter im Plus.
Zu den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts erklärte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe: „Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen liegt in den ersten zwei Monaten des Jahres mit 1,6 % weiter im Plus.
Aufgrund des deutlichen Rückgangs des Zuzugs von Menschen nach Deutschland werden weniger Plätze in Wohnheimen benötigt, so dass hier ein deutlicher Rückgang der Bauanträge und damit der Genehmigungen zu verzeichnen ist. Um allerdings die von der Bundesregierung als Zielgröße ausgegebenen 1,5 Mio. Wohnungen in dieser Legislaturperiode zu kommen, brauchen wir deutlich mehr Baugenehmigungen. Hier zeigt sich einmal mehr, dass die Mensch abwarten, ob und wenn ja welche Fördermaßnahmen ergriffen werden. Die Bundesregierung ist aufgefordert, ihr Wohnungsbaupaket schnellstmöglich auf den Weg zu bringen.“
Quelle: zdb.de
Center Parcs Allgäu kann wohl rechtzeitig eröffnen
Leutkirch (Landkreis Ravensburg). 750 Bodenplatten für Ferienhäuser von Center Parcs erstellen – diesen Großauftrag hat das Unternehmen Gordian Mösle mit Sitz in Wuchzenhofen gestemmt. Am Mittwoch hat die Firma in feierlichem Rahmen ihre letzte Bodenplatte auf dem ehemaligen Munitionsareal im Urlauer Tann fertiggestellt. Geschäftsführer Christian Hock freut sich über einen daraus resultierenden „geschichtsträchtigen“ Jahresumsatz von rund zehn Millionen Euro.
Fast neun Monate lang haben regelmäßig mehr als 20 Beschäftigte – darunter auch engagierte Nachunternehmer aus der Region – den Auftrag im Center-Parcs-Gelände abgewickelt. Dabei wurde auf einer Fläche von mehr als 53 000 Quadratmetern etwa 14 000 Kubikmeter Beton verwendet. Zudem stellte die Firma Mösle Hausanschlüsse mit Strom, Wasser und Glasfaserleitungen her. In Spitzenzeiten war es laut Christian Hock möglich, bis zu 44 Bodenplatten pro Woche zu betonieren.
„Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“, ist sich Christian Hock sicher. 2016 sei bei den Firmenverantwortlichen der Wille groß gewesen, Bodenplatten für Center Parcs zu produzieren. Hinter dem Weg stand zunächst allerdings ein Fragezeichen. Schließlich handele es sich bei der Firma Mösle um ein „kleines Bauunternehmen“. Dem gegenüber stand ein Auftrag über die Erstellung von hunderten Bodenplatten. Eine Lösung, warum das Projekt letztlich in die Hand genommen werden konnte, sei der Einsatz von Stahlfaserbeton statt Stabstahl gewesen.
Quelle und Volltext: schwaebische.de
DDIV, BFW, Bundesnotarkammer, Deutscher Anwaltverein, Deutscher Mieterbund fordern rasche Umsetzung des Koalitionsvertrages
Reform des Wohnungseigentumsgesetzes muss zeitgemäßes und den gesellschaftspolitischen Herausforderungen angepasstes Regelwerk schaffen
In einem gemeinsamen Schreiben an die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Katarina Barley plädieren der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV), der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, die Bundesnotarkammer, der Deutsche Anwaltverein und der Deutsche Mieterbund nachdrücklich für eine umfangreiche Reform des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG). Die Regierungsparteien hatten die umfassende Überarbeitung des WEG und seine Harmonisierung mit dem Mietrecht im Koalitionsvertrag verankert.
Die Parteien haben im Koalitionsvertrag das Wohneigentum als wichtigen Schwerpunkt identifiziert und die Reform des WEG sowie seine Harmonisierung mit dem Mietrecht auf ihre Agenda gesetzt. „Bereits seit Jahren fordern die Standesverbände der Immobilienverwalter, Rechtsanwälte und Notare ebenso wie Eigentümer- und Mieterverbände die Reform des WEG. Mit der Verankerung der Novelle im Koalitionsvertrag besteht nun aus unserer Sicht ein zeitnaher Auftrag zum Handeln”, drängt DDIV-Präsident Wolfgang D. Heckeler auf eine rasche Umsetzung des Koalitionsvertrags. Die fünf Verbände unterstreichen die Relevanz der Reform damit, dass das WEG die Arbeitsgrundlage für mindestens 90.000 treuhänderische Immobilienmanager ist und Vermögensaufbau und Altersvorsorge von Millionen Bürgerinnen und Bürgern hierzulande betrifft.
Quelle und Volltext: ddiv.de
OLG Koblenz, Urteil vom 12.04.2018 – 1 U 108/17
Sind dem fachkundigen Bauherrn (Bauamt einer Verbandsgemeinde) die Probleme der Aufbringung von Deckenputz bei Frost, die Mängel (mehrfaches Abfallen von Teilen des Putzes) sowie die Möglichkeiten der Mangelursachenerforschung (Sachverständiger, Beweissicherungsverfahren) bekannt und werden letztere abgelehnt, wird auf alle diese Umstände von dem baubetreuenden Architekten (Leistungsphase 9 gem. § 15 HOAI a.F.) im Rahmen des Auftretens der Mängel und der Schadstellen-Beseitigung hingewiesen, so liegt keine Verletzung der Objektbetreuungspflichten vor, wenn vor Ablauf der Gewährleistungsfrist nicht nochmals diese gegebenen Hinweise wiederholt werden.*)
Quelle und Volltext: ibr-online.de
Nach jahrzehntelanger Diskussion startet die Stadt erneut die Suche nach einem Standort für die Eishalle. Einstimmig nahmen die Stadträte den entsprechenden Bürgerantrag an. Neben dem Standort will man sich auch Gedanken über ein Betreibermodell sowie Investitions- und Energiekonzepte machen.
Fürstenfeldbruck: Drei Bürger hatten den Antrag zur Machbarkeitsstudie gestellt, um die lange ersehnte Eishalle endlich zu realisieren. Zuvor hatten SPD, Grüne und BBV dies bereits gefordert. „Es ist unverständlich, warum nicht schon lange eine Standortuntersuchung gemacht wurde“, sagte Klaus Quinten (BBV). Sportreferent Martin Kellerer (CSU) regte an, aufgrund der Emissionswerte die Studie nicht auf den aktuellen Standort des Stadions beim Schwimmbad zu beschränken. „Wir sollten parallele Standorte untersuchen, beispielsweise die Kurt-Schumacher-Straße und den Fliegerhorst.“
Die Fraktion „Die Partei & Frei“ wollte die Studie nicht auf einen Standort beschränken. Florian Weber hatte beantragt, Betreibermodelle und Investitionskonzepte sowie die Nutzung intelligenter Energiekonzepte wie Photovoltaik mit aufzunehmen. „Wir sollten einen Investor in die Standortsuche einbeziehen.“ Über Betreibermodelle könne man eine Eishalle auch im Sommer nutzen. Solarzellen auf dem Dach würden die Energiekosten senken, ergänzte Alexa Zierl.
Bei BBV und Grünen stieß der Gedanke auf offene Ohren. „Wir sollten froh über einen Betreiber sein“, meinte Christian Stangl (Grüne). Man solle ortsansässige Firmen ansprechen, ergänzte Dieter Kreis (ÖDP). „Die Sparkasse könnte als Namensgeber fungieren.“ CSU und SPD wollten dagegen nur einen Standort suchen und dann über Investoren reden. „Vor zehn Jahren wird das mit der Halle dann nichts“, unkte Klaus Wollenberg (FDP). „Mit den 50 000 Euro für das Gutachten kommen wir nicht weit“, entgegnete OB Erich Raff (CSU). Und für das kommende Jahr stünden 300 000 Euro zur Verfügung….
Quelle und Volltext: Merkur.de