Paragraph 319 des Strafgesetzbuchs regelt das Gefährdungsdelikt “Baugefährdung”:

Sachverständigenbüro für Baumängel und Bauschäden
Paragraph 319 des Strafgesetzbuchs regelt das Gefährdungsdelikt “Baugefährdung”:

Zwei Bauten von Ulrich Müther auf Rügen restauriert – Jawort unter hauchdünner Schale
Die Architektur des Betonvisionärs Ulrich Müther ist mittlerweile als schützenswert anerkannt. Ein Online Archiv dokumentiert sein teils zerstörtes, teils erhaltenes Werk auch für die Öffentlichkeit.
Auf seiner Heimatinsel Rügen hat der 2007 verstorbene DDR-Architekt mehrere Bauten hinterlassen, darunter zwei ganz besondere Kleinode direkt an der Küste: den ehemaligen Rettungsturm in Binz und den Musikpavillon in Sassnitz.
Die Wüstenrot-Stiftung stellte für ihre Instandsetzung insgesamt mehr als 500.000 Euro bereit. Nach zwei Jahren Sanierungsarbeiten sind die beiden, so unaufdringlich leichten und doch spektaktulären Freiformen am Strand wieder in den Originalzustand versetzt und ertüchtigt worden.
Nur wenige Zentimeter dünn sind Müthers Schalen aus Beton. Seine materialsparende Konstruktionsweise macht die Bausubstanz besonders angreifbar, vor allem, wenn sie an so exponierter Lage stehen wie Turm und Pavillon. Starke Temperaturschwankungen und hohe Luftfeuchtigkeit müssen die leichten Schalen und die hölzerne Fensterkonstruktion des Rettungsturms zusätzlich stark beansprucht haben.
Quelle und Volltext: baunetz.de
Wer muss eigentlich Fenster, Rollläden und Jalousien von außen reinigen?
Wer in einem Mietverhältnis lebt, stellt sich oft die Frage: Wer ist eigentlich für die Reinigung der Jalousien und Fenster – vor allem von außen – zuständig?
Im zweiten oder dritten Stock zu wohnen, kann ganz angenehm sein – schließlich muss man sich nicht um einen Garten oder dergleichen kümmern. Allerdings wird dann die Reinigung von Fenstern und Jalousien manchmal zum Problem. Wer ist also dafür zuständig?(…)
Die Innenseite von Fenstern und Innen- Jalousien gehören ganz klar zur Sache des Mieters und müssen deshalb auch von ihm gereinigt werden. Fenster lassen sich zudem auch von innen ganz gut an der Außenseite reinigen – auch das hat der Mieter zu erledigen. Anders sieht es hingegen bei Außenrollläden aus. Das Landgericht München (Az. 412 C 13623/99) entschied in einem Fall, dass diese zur Fassade des Hauses gehörten und deshalb in den Verantwortungsbereich des Vermieters fallen würden. Ebenso würde es sich beim Streichen der Fensterrahmen von außen verhalten.
Quelle und Volltext: Merkur.de
Fuggerei-Wohnungen wirkten 1947 großzügig
Vor 70 Jahren wurden die ersten wiederaufgebauten Häuser eingeweiht. Zwei Drittel der Fuggerei waren im Krieg zerstört worden
Augsburg: Eine Fotoserie des 1975 verstorbenen Fotografen Karl Lischer überliefert ein festliches Ereignis vor 70 Jahren in der Fuggerei. Er klebte acht Aufnahmen in ein Album „Augsburg – Lokale Vorgänge neuerer Zeit“. Es ist das Album Nr. VII einer Bilddokumentation aus dem ersten Nachkriegsjahrzehnt in Augsburg. Die Beschriftung und die Datierung jedes Fotos machen diese Alben zu einer einmaligen Informationsquelle.
„Einweihung der neuen Häuser in der Fuggerei am 4. September 1947. Festakt in der Herrengasse, Eingang von der Jakoberstraße“, schrieb Karl Lischer zum ersten Bild der Aufnahmenserie. Auf drei Stuhlreihen haben die „prominenten Gäste der Festversammlung, Vertreter der Stadt, Fürst und Fürstin Fugger usw.“ (so die Beschriftung) bei der Ansprache des fürstlichen Archivars Freiherr von Pölnitz Platz genommen. Dahinter stehen „aufmerksame Zuhörer aus der Einwohnerschaft“, erläutert der Fotograf ein weiteres Bild…

Augsburg: Ein Fahrverbot für Diesel ist in Augsburg momentan nicht absehbar – dennoch werden die Augsburger Handwerker am Montag, 30. April, gegen eine solche mögliche Maßnahme demonstrieren. Eine Pferdekutsche wird ab 12 Uhr vom Moritzplatz über die Maxstraße und den Predigerberg zur City-Galerie ziehen…

Das Bahnhofsgebäude hängt bald in der Luft
Kommende Woche werden im Erdgeschoss die Wände des Bauwerks eingerissen, damit im Tramtunnel weiter gebaut werden kann. Das 1500 Tonnen schwere Denkmal ruht dann für mehrere Monate auf Stahlstützen
Augsburg: Sieben Jahre nach dem Baustart und fünf Jahre vor der geplanten Fertigstellung sind die Bauarbeiten für den Bahnhofstunnel in ihrer kompliziertesten Phase angekommen: Momentan sind die Ingenieure und Bauarbeiter dabei, die Untertunnelung des denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes in Angriff zu nehmen. Dazu müssen die Mauern im Erdgeschoss abgebrochen werden – in den kommenden Monaten wird das Gebäude aus dem Jahr 1845 auf einem Stahlgerüst „schweben“. Rund 1500 Tonnen lasten dann auf den Stahlträgern.
Ganz risikolos ist die Operation nicht. Um die Außenwände des Gebäudes zu versteifen, wurden die Fenster zugemauert und das Mauerwerk mit eingespritztem Kunstharz stabilisiert. Die Ingenieure rechnen damit, dass sich das ganze Gebäude im Zuge der Arbeiten setzen wird. Ein Messsystem registriert Bewegungen des Mauerwerks, mit Hydraulikpressen kann dann gegengesteuert werden, um Risse im ältesten noch in Betrieb befindlichen Bahnhofsgebäude Deutschlands zu verhindern. „Wenn Setzungen auftreten, bekommen wir sofort eine SMS aufs Handy und können reagieren. Das Messsystem ist darauf abgestellt“, so Oberbauleiter Thomas Weinl. Man habe alles getan, um Schäden am Gebäude zu verhindern.
In den vergangenen Monaten wurde in das Erdreich unter dem Gebäude bis in eine Tiefe von etwa 20 Metern Zement unter hohem Druck eingespritzt, um den Boden für die anstehenden Erdarbeiten zu verfestigen….
