Quelle: Augsburger Allgemeine
Baublog
Gersthofen kann Ruine der Mittelschule nicht abreißen
Neubau: Asbestfund im Altbau bringt Projekt ins Stocken. Es kann Monate dauern.
Eigentlich sollte das alte Mittelschulgebäude in Gersthofen schon weitgehend abgerissen sein. Doch mehrere Überraschungen machten einen Strich durch die Rechnung und brachten die Abrissarbeiten gar zeitweilig zum Stillstand.
Wie berichtet, waren die Schüler im Januar in den Neubau umgezogen – damit stand die bisherige Gersthofer Mittelschule leer und zum Abriss bereit. Als die Außenverkleidungen des Altbaus entfernt werden sollten, stellte sich jedoch heraus, dass der Kleber, mit dem diese an der Stützkonstruktion befestigt sind, Asbest enthält, erklärt Bürgermeister Michael Wöhrle auf Anfrage. Bei den Planungen der Arbeiten sei das noch nicht absehbar gewesen. (…)
Quelle: Augsburger Allgemeine

München – Die Museen im Kunstareal sind nicht zu einem Quartier zusammengewachsen, obwohl sie direkte Nachbarn sind. Das soll sich endlich ändern.
Pflaster, Bänke und Straßenlaternen im selben Stil und grüner Rasen vor der Pinakothek der Moderne: Der Masterplan für das Kunstareal soll jetzt schnell umgesetzt werden, fordert der Bezirksausschuss einstimmig.
Das Kunstareal bietet eigentlich alles, was von “einem der bedeutendsten Museumsquartiere der Welt” – so der damalige Staatsminister für Bildung und Kultus Ludwig Spaenle (CSU) im Februar – erwartet wird: Museen von Weltrang wie die Pinakotheken, daneben Sammlungen, bedeutende Kulturinstitutionen und Hochschulen. Das einzige Problem ist, dass Besucher das Kunstareal nicht als einheitliches Ensemble erkennen. Zu verstreut liegen die einzelnen Museen in der Gegend herum. Zumindest mit kleineren “Initialmaßnahmen” wollen die Stadtteilpolitiker nun das gewünschte Zusammenwachsen der Institutionen fördern.(…)
Quelle und Volltext: sueddeutsche.de
Frau wollte keine 500 Euro für das Öffnen der Türe zahlen – und landet samt ihrer Tochter im Krankenhaus.
Pfaffenhofen. Das Verfahren wirft ein Licht auf die Schlüsseldienst-Mafia, gegen die die Kripo seit Jahren bundesweit ermittelt, die Hintermänner aber nicht fassen kann. Im konkreten Fall bekommt, erklärte der Angeklagte, der Schlüsseldienstler 35 Prozent des Rechnungsbetrags, 65 Prozent streicht der Vermittler ein. Wie dieses üble Geschäft läuft, das erlebte Angelika P., 46, (alle Namen geändert). (…)
Michael S., so die Anklage, soll die 17-Jährige die Treppe hinunter geschubst haben. Sie verletzt sich, ihre Mutter kommt ihr zu Hilfe, der Handwerker packt sie, drückt sie gegen die Hauswand und würgt sie mit beiden Händen, bis sie zusammensackt. Ehe sie zu Boden geht, versetzt er ihr einen Schlag, sie fällt zur Seite. Ihre Tochter will ihr helfen, geht auf Michael S. los, tritt gegen seine Beine. Sie glaubt, sagt sie als Zeugin, dass der Angreifer ihre Mutter umbringen wollte. Der packt auch sie und schlägt ihr zweimal, so steht es in der Anklageschrift, mit der Faust ins Gesicht. (…)
Quelle und Volltext: donaukurier.de
Bauarbeiter geht mit Winkelschleifer auf Kontrahenten los
Zwei benachbarte Baustellen, aber nur eine hat eine Toilette: Dringendes Bedürfnis lässt die Nerven eines 43-Jährigen durchgehen.
Deißlingen. Da stand wohl jemand mächtig unter Druck: Ein 43 Jahre alter Bauhelfer ist in Deißlingen auf einen anderen Bauarbeiter mit einem Winkelschleifer losgegangen, weil ihm dieser den Zugang zu einer mobilen Toilette verweigerte. Verletzt wurde aber niemand. Das berichtet das Polizeipräsidium Tuttlingen am Mittwoch.
Demnach war der Streit am Dienstagmorgen in der Römerstraße im Ortsteil Lauffen ausgebrochen, wo es zwei nebeneinander liegende Baustellen gibt. Eine der beiden Baustellen verfügt über ein eigens angemietetes Dixi-Klo. “Die Toilette durfte auch nur von den Mitarbeitern dieser Baustelle genutzt werden und war mittels Fahrradschloss gesichert”, so die Polizei. (…)
Quelle und Volltext: suedkurier.de
Also besser nicht an der Bautoilette sparen 😉
#Baustellenstories #beivollerBlasegibtsaufdieNase #GeschichtendiedasLebenschreibt #herrlich
Die Sanierung der Fußgängerzone verlangt Geschäftsleuten und Anwohnern einiges ab.
“Die Baustelle ist ein Irrsinn”, klagt Gerd Christiansen. Der Zahnarzt hat seine Praxis in der Ludwigstraße, oberhalb des Schuhgeschäfts Sutor. Mitte Mai blickte er vom Fenster im ersten Stock aus auf eine riesige Baustelle. Damals waren die Leitungen für Gas, Wasser und Strom verlegt worden. Dieser Abschnitt ist wieder geteert. Doch jetzt steht ein paar Meter weiter ein neuer Bauzaun. Ein Bagger mittendrin lässt Übles erahnen. (…)
Christiansen findet die Bauarbeiten, die mit den Vorbereitungen schon über ein Jahr dauern, für die Menschen, die hier leben oder arbeiten, eine Zumutung. “Man wird wahnsinnig bei dem Lärm”, sagt er. Es wundert ihn deshalb nicht, wenn immer weniger Leute in die Innenstadt kommen. Und sich immer mehr Geschäfte aus ihr verabschieden. “Wenn es keine Geschäfte mehr gibt, dann macht die Sanierung keinen Sinn.” (…)
Quelle und Volltext: donaukurier.de