Augsburg: „…Die außenseitig aufgebrachte Wärmedämmung weist aus bauphysikalischer Sicht überwiegende Vorteile auf. Dadurch, dass alle Bauteile gleichmäßig ummantelt und lückenlos gedämmt werden (z.B. auch Fensterstürze und Fensterlaibungen, einbindende Decken und Zwischenwände, Ringanker, Heizkörpernischen, außenliegende Rohrleitungen usw.), ist die tragende Wandkonstruktion nur geringfügigen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Somit halten sich thermisch bedingte Baukörperbewegungen (Rissbildungen in der Wandscheibe durch Längenänderungen, Spannungen und Verformungen) in Grenzen. Des Weiteren übernimmt die Außenwand eine temperaturregulierende Funktion. Das Wärmespeichervermögen des Bauteils bleibt erhalten und dient dem Temperaturausgleich im Innenraum (verzögerte Außentemperatureinflüsse). Da bei richtiger Dimensionierung der Dämmschichtdicke und dem Einsatz bauphysikalisch bewährter Systeme die Taupunktlage weit nach außen verlegt wird (Frostbeanspruchung nur bei der äußersten Oberflächenschicht der tragenden Wand), kann auch kaum Tauwasserbildung im Inneren der tragenden Bauteile entstehen. Die daraus ableitbare konstantere Oberflächentemperatur auf der Rauminnenseite gewährleistet, sowohl im Winter als auch im Sommer, ein behagliches Innenraumklima…“
Quelle und Volltext: holzmann-bauberatung.de

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