„…Oftmals werden zu Prüfungen in Bezug auf einen Pilzbefall Raumluftuntersuchungen angeboten. Mit einem Außenluft-Raumluft-Vergleich wird sodann festgelegt, ob überhaupt eine erhöhte Belastung durch Schimmelsporen im Wohnraum oder einem geschlossenen Bauteil vorliegt. Jahrelang war dies ein gern genutztes Mittel zur Feststellung etwaigen Befalls, auch in verdeckten Konstruktionen. Ebenso lange wurde diese Art der Diagnostik zu Schimmelsporen aber auch negiert, denn wurde mit dem Vergleich zur Außenluft keine höhere Sporenkonzentration festgestellt, galt, dass eine Sporenfreiheit und damit kein Schimmelbefall vorliegt. Dies ist jedoch in sehr vielen Fällen die falsche Vorgehensweise, insbesondere bei einem versteckten Schimmelschaden, bei welchem Sporen oftmals gar nicht in den Raum gelangen. Sporenkonzentrationen unterliegen immer relativ hohen Schwankungen, da der Pilz nicht ununterbrochen Sporen verbreiten….“
Quelle und Volltext: holzmann-bauberatung.de