Gotzing: „…Turm und Dach sind abgerüstet – ein Mutmacher, dass es vorwärts geht bei der aufwendigen Sanierung der Gotzinger Filialkirche St. Jakobus. In der Goldkugel an der Turmspitze lagern jetzt sogar Botschaften an künftige Generationen. Fertig sind die Arbeiten aber erst 2026, weil – eine unschöne Überraschung – auch der Innenraum dringender Renovierung bedarf.
Das historische Tuffstein-Gemäuer bleibt unverputzt, das Gesims und die Mörtelfugen müssen aber nachgezogen werden – eine zeitraubende Aufgabe für Spezialisten. Am Sakristei-Anbau, dessen Mauern Feuchtigkeit gezogen hatten, ist der alte Putz mittlerweile abgeschlagen. „Die Maurer löschen sogar den Kalk noch selber“, hat die Mesnerin beobachtet. Erst wenn das Gerüst weg ist, können sie die untere Mauerhälfte anpacken….“
Quelle und Volltext: merkur.de