„…Deutschland fehlen aktuell rund eine Million Wohnungen. Ein Grund dafür: Die Baukosten und Immobilienpreise steigen kontinuierlich. Allein der Baupreisindex für Ein- und Mehrfamilienhäuser hat sich laut Statistischem Bundesamt zwischen 2010 und 2022 um 64 Prozent erhöht. Umso wichtiger ist es deshalb, im Wohnungsbau weise und wirtschaftlich zu planen. Dafür braucht es den Blick über den berühmten Tellerrand: Gebäudeausstattung, Energieversorgung und neue Geschäftsmodelle für die Vermietung sind echte Hebel für Wert und Wirtschaftlichkeit von Immobilien in der Wohnungswirtschaft.
Ein Beispiel: Ein Investor baut zehn Mehrfamilienhäuser in Berlin mit jeweils zehn Wohneinheiten, die Gesamtkosten des Bauprojekts belaufen sich auf 22,7 Millionen Euro. Er stattet die Wohngebäude standardmäßig mit einer Wärmepumpenheizung und Photovoltaikanlage auf dem Dach aus. Die Einnahmen aus der Kaltmiete liegen jährlich bei rund 1,1 Millionen Euro, das bedeutet eine Mietrendite von 4,8 Prozent….“
Quelle und Volltext: focus.de