„…Eine Neuvermessung händisch durchzuführen ist jedoch unpräzise und zeitaufwendig, insbesondere bei Mehrparteienhäusern. Daher kommt heutzutage digitale Vermessungstechnik zum Einsatz. „Durch fachkundiges Personal können Laserscanner innerhalb von wenigen Stunden bis zu einigen Tagen die Flächendaten ganzer Wohnkomplexe erfassen“, erklärt Beckmann. „Aus den geometrischen Gebäudedaten erhalten Vermieter genauso wie Eigenheimbesitzer, Hausverwaltungen, Wohnungsbaugenossenschaften, Kommunen und soziale Träger exakte Grundrisse, Querschnitte sowie zwei- und dreidimensionale Pläne des Gebäudes oder Wohnkomplexes.“ Damit lassen sich nicht nur individuelle Heizkostenabschläge und Mietverträge auf Basis der tatsächlich genutzten Fläche erstellen, sondern auch Umbau- und Sanierungsmaßnahmen auf Basis präziser Maßangaben digital planen. Dies schafft einerseits Transparenz für beide Parteien und vermeidet Rechtsstreitigkeiten über ungerechtfertigte Kosten und bietet anderseits die Möglichkeit, Umbaupläne zu entwerfen, ohne die Mieter wiederholt in ihren Wohnungen zu stören….“
Quelle und Volltext: bauen.com