Deutschland: „…Bei der Modernisierung von Altbauten ist die Entsorgung von Giftstoffen wie Asbest, PCP und Formaldehyd ein zunehmendes Problem. Besonders betroffen sind Gebäude, die bis in die 1990er-Jahre hinein gebaut wurden.
In Deutschland gelten etwa 24 Millionen Wohngebäude als sanierungsbedürftig. Oft wird bei der Erneuerung von Altbauten viel Bauschutt produziert. Um Kosten und Ressourcen zu sparen, sollten Modernisierer daher mineralische Bestandteile wie Ziegel oder Beton von Baumischabfällen trennen. Kleinere Mengen können zu einem Recyclinghof gebracht werden, größere erfordern spezialisierte Unternehmen.
Das Baujahr lässt darauf schließen, ob und welche Schadstoffe in Fußboden, Dach oder Fassade verwendet worden sein könnten. Hinweise geben hierzu alte Baupläne oder Rechnungen. So war es viele Jahrzehnte gängige Praxis, beim Bauen die krebserregenden Stoffe Asbest oder PCP zu verwenden. Schätzungen zufolge sind heute rund 9,4 Millionen Wohnhäuser mit Asbest belastet – das im Zuge energetischer Sanierungen wieder freigesetzt zu werden droht….“
Quelle und Volltext: bauen.com
