Deutschland: „…Wenn es an die technische Seite des künftigen Eigenheims geht, werden viele private Bauherren erstmals mit dem Begriff „Weiße Wanne“ konfrontiert. Es handelt sich dabei um eine wasserundurchlässige Stahlbetonkonstruktion, die das Haus an der Bodenplatte und den Außenwänden des Kellergeschosses gegen Grund- und Sickerwasser abdichtet. Bei der „Weißen Wanne“ bildet die tragende Stahlbetonkonstruktion zugleich das abdichtende Element. Zusätzliche Abdichtungsschichten gibt es nicht.
„Bei der Abdichtung als ‚Weiße Wanne‘ kommt es deshalb auf die Dichtigkeit des Betons, besonders aber auch auf die Bauteilfugen und langfristig auf die Betondeckung an“, erläutert Hochbauingenieur Reinhard Klinkmüller, der das Regionalbüro Landau-Neustadt/Südpfalz des Verbands Privater Bauherren e.V. (VPB) leitet. „Die Betondeckung schützt den Betonstahl vor dem Rosten.“ Kommt es wegen mangelhafter Ausführung der Betondeckung zu Rost, erzeugt dieser Risse im Beton….“
Quelle und Volltext: bauen.com