Weilheim: „…Einen „großen Schrecken“ jagte der Weilheimer Stadtbaumeisterin ein, was die bisherigen Voruntersuchungen des Stadels an der Eisenkramergasse zu Tage brachten: Der gesamte Dachstuhl habe sich verschoben und abgesenkt, berichtete Katrin Fischer jüngst im Bauausschuss des Stadtrates. Im Mauerwerk zeigten sich Risse, im Holzgerüst über dem Erdgeschoss „zahlreiche Verformungen, Durchbiegungen und Verkippungen“. Und die Gründung auf der Westseite reiche nur 50 Zentimeter in den Boden, was „völlig unzureichend“ sei. Fazit: Es brauche sofort eine Notsicherung für das Gebäude, um „Schäden Dritter durch herabfallende Bauteile oder Ziegel zu vermeiden“. Und um das Tragwerk so zu sanieren, dass überhaupt weitere Nutzung möglich ist, wären geschätzt 670.000 Euro zu investieren.“
Quelle und Volltext: merkur.de