Augsburg: „…Eine einfache Methode, um zu verhindern, dass Abwasser ins Gebäude dringt, sind Rückstauklappen. Diese mechanischen Vorrichtungen werden in Abwasserleitungen installiert, um zu verhindern, dass Wasser aus dem Kanal zurück ins Gebäude fließt. Liegen Räume unterhalb der Rückstauebene, ist eine Hebeanlage ratsam. Diese aktive Rückstausicherung pumpt Abwasser aus tiefer gelegenen Bereichen nach oben und sorgt dafür, dass es ordnungsgemäß abgeleitet wird, so die Versicherungsexpertin.
Eine Rückstausicherung gehört vorsorglich in jedes Gebäude. Poll rät, für die Installation sowie die jährliche Prüfung und Wartung einen Sanitärfachbetrieb zu beauftragen, um sicherzustellen, dass im Ernstfall alles reibungslos funktioniert. »Denn zum Beispiel Feuchttücher oder Essensreste, die über die Sanitäranlagen entsorgt werden, können Rückstauklappen blockieren«, ergänzt die ERGO Expertin. Übrigens: In manchen Regionen ordnen die Landesbauordnungen und regionale Regelungen eine Rückstausicherung für Neubauten an….“
Quelle und Volltext: bausv.online
