Teil 24
Es korkt am Bau nicht immer, aber immer wieder mal. Ob als Trittschalldämmung unter modernen Fußbodenbelägen, als Dämmplatte oder Dämmgranulat, selbst Spritzkork für etwaige Belagsübergänge ist nichts mehr Ungewöhnliches. Selbst in so manch Sicherheitsschuh ist im Sohlenbereich Kork zu finden.
Die Korkeiche selbst jedoch bedarf umfassender Pflege und einen nicht unbeachtlichen Aufwand. Da Kork nur in gewissen Mengen verfügbar ist, macht es insbesondere für die Umwelt Sinn Kork zu recyceln oder zu manch Produkten auch Alternativen zu finden, wie es beispielsweise bei den Flaschenkorken der Fall war. Im Bauwesen wird mittlerweile eigentlich ausschließlich recyclierter Kork genutzt. Dieser Kork wird granuliert, gebacken und gepresst. Analog geschieht dies mit frisch geernteter Korkrinde. Das rohstoffeigene Suberin sorgt in diesem Vorgang für einen festen Zusammenhalt (Kohäsion).
Der Sachverständige Holzmann hat bereits in den 90er Jahren Fassaden mit Korkdämmplatten gedämmt und später Systeme hierzu verfeinert, bevor er als Sachverständiger prüfend mit dem Roh- und Baustoff zu tun hatte.
Der heute Bericht des Bausachverständigen Gerhard Holzmann aus Augsburg wurde in der Augsburger Allgemeinen und den dazugehörigen Partnerblättern im Oktober 2012 (Ausgabe 24.10.2012) veröffentlicht und umfasst 1 Seite. Teile hiervon sind überdeckt, um die Publikationsrechte des Verlagshauses nicht zu verletzen. Für den vollständigen Artikel wenden Sie sich bitte direkt an die Presse-Druck- und Verlags GmbH in Augsburg.
