Teil 18
Zum Trockenbau gibt es viele Alternativen, eine ist beispielsweise die Strohbauplatten. Der Sachverständige Gerhard Holzmann aus Augsburg hat hierzu im Juli 2012 einen informativen Artikel in der Augsburger Allgemeine geschrieben.
Im Grunde, und wie so oft bei Baustoffen aus Pflanzen auch hier ein langes Produkt, das wiederbelebt wurde. Bereits in der 30er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden nämlich in England schon Strohbauplatten hergestellt und im Bauwesen eingesetzt. In der Basis waren diese genau das was heute verkauft wird, nur sind die heutigen Platten noch mit einem Karton kaschiert, wie bei den bekannten Gipskartonbauplatten.
Die Platten selbst sind keine schlechte Wahl, wenn man einen guten Schallschutz benötigt, da sie sehr schwer sind. Auch wenn der Produktname den Anschein erweckt, als würde die Platte eine Schwester des I-Phons sein, so scheint es nach den bisherigen Erfahrungen aber bei weitem nicht ganz so professionell zuzugehen. Bei einem Objekt, welches Herr Holzmann um 2016 beriet, wurden die Platten wider Absprache viel zu früh geliefert und machten den Eindruck als wären sie schon einmal nass gewesen. Sucht man nach dem Produkt im Internet, fallen auch heute noch vor allem Einträge in den sozialen Netzwerken auf. Man muss schon eine Weile suchen, um eine Internetseite zu finden. Ist natürlich schwer Vertrauen zu erlangen, wenn vor allem Werbespam in sozialen Netzwerken auffallen. Das ist schade für das Produkt, denn letztlich wäre die Idee des Wiederbelebens nicht die schlechteste, sofern Preis und Qualität am Markt mithalten können.
Der 18. Teil der Serie „25 Jahre Holzmann-Bauberatung“ zeigt einen Artikel aus der Augsburger-Allgemeinen (inkl. den Partnerblättern) welcher im Juli 2012 publiziert wurde (Ausgabe 07.07. 2012). Teile hiervon sind überdeckt, um die Publikationsrechte des Verlagshauses nicht zu verletzen. Für den vollständigen Artikel wenden Sie sich bitte direkt an die Presse-Druck- und Verlags GmbH in Augsburg.

