„…Damit das Sonnenlicht optimal von Photovoltaik-Modulen genutzt werden kann, müssen diese regelmäßig gereinigt werden. Chemische Reinigungszusätze sollen dabei die Reinigungswirkung verstärken. Diese können jedoch ein hohes Schädigungspotenzial mit sich bringen. Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP hat ein Prüfverfahren entwickelt, um die Materialverträglichkeit solcher Reinigungsmittel und Auswirkungen auf die Funktionalität von Modulen zu untersuchen.
Verschmutzungen auf PV-Modulen haben verschiedene Ursachen. Neben Staub und Pollen kommt es auch durch Emissionen der Industrie, des Verkehrs und der Landwirtschaft zu hartnäckigen Verschmutzungen. Durch diese Ablagerungen auf der Oberfläche von Solarmodulen kann mitunter weniger Sonnenlicht absorbiert und somit die Energieerzeugung beeinträchtigt werden. Eine saubere Oberfläche hingegen ermöglicht es den Modulen, mehr Sonnenlicht aufzunehmen und in elektrische Energie umzuwandeln. Eine regelmäßige Reinigung ist für die Effizienzsteigerung, die Verlängerung der Lebensdauer und für die Senkung der Wartungskosten enorm wichtig….“
Quelle und Volltext: derbausv.de