München: „…Der Dürremonitor Deutschland zeigt das Dilemma deutlich. In vielen Regionen ist es zu trocken. Was die Landkarten des Monitors im Internet farblich simulieren, hat für den deutschen Wald gravierende Folgen. Seit 2018 sind etwa 500.000 Hektar verschwunden. „Das entspricht in etwa zweimal der Größe des Saarlands“, sagt Nils von Schmidt, Co-Leiter Land & Forst beim Immobilienberater Colliers.
Deutschland besteht zwar fast zu einem Drittel aus Wald – das sind etwas mehr als elf Millionen Hektar. Aber die Trockenheit, der Borkenkäfer und Stürme setzen den Bäumen zu. Manche Naturschützer plädieren dafür, viele Waldflächen möglichst sich selbst zu überlassen, damit sie sich erholen. Doch der Wald ist auch ein Wirtschaftsfaktor, denn er liefert Holz. Im vergangenen Jahr waren es etwa 70 Millionen Kubikmeter, zehn Millionen davon wurden ins Ausland exportiert….“
Quelle und Volltext: handelsblatt.com