Bayern: „…Die Burg Hilpoltstein steht seit zehn Jahren zum Verkauf. Ein lokaler Bauunternehmer will in dem stark sanierungsbedürftigen Gebäude Wohnungen bauen. Doch der örtliche Heimatverein macht sich jetzt dafür stark, dass die Stadt die Burg übernimmt.
Frank Krebel von der Arbeiterwohlfahrt Hilpoltstein (AWO) nimmt die Sache mit Galgenhumor. Seit mehr als zehn Jahren versucht er, das heruntergekommene Gebäude auf der Burg Hilpoltstein loszuwerden. “Es sind die Kosten, die abschrecken”, sagt Krebel. Der Kaufpreis liegt inzwischen nur noch bei einem einzigen Euro. Doch es sind viele Millionen für die Sanierung nötig.
Jetzt meldete ein lokaler Investor ernsthaftes Interesse an, dort oben mit herrlicher Aussicht auf die Stadt zehn Wohnungen zu bauen. Und plötzlich regt sich Widerstand, formuliert vom Hilpoltsteiner Museums- und Heimatverein. Das identitätsstiftende Gebäude solle doch lieber für Bürgerinnen und Bürger zugänglich bleiben, meint dessen Vorsitzender Christoph Raithel. Der Stadtrat Hilpoltstein will nun entscheiden, ob die Stadt das Burg-Gebäude übernimmt….“
Quelle und Volltext: br.de