„…Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) hat in einem Verbundvorhaben gezeigt, dass Leichtgranulate, hergestellt aus Bau- und Abbruchabfällen, erfolgreich für die Herstellung von Leichtbetonen verwendet werden können. Die Forschungsergebnisse ebnen den Weg für einen verantwortungsvollen Umgang mit knappen natürlichen Ressourcen im Bausektor.
Leichtbetone und Infraleichtbetone besitzen erhebliche ökologische und ökonomische Vorteile: Sie sorgen für eine ausgezeichnete Isolierung und minimieren den Wärme- und Kälteverlust. Dies steigert die Energieeffizienz von Gebäuden. Dank ihres geringen Gewichts reduzieren sie den Energieverbrauch und CO2-Ausstoß bereits beim Transport zur Baustelle.
Traditionell werden für die Herstellung von Leichtbeton und Leichtmörteln leichte Gesteinskörnungen wie Bims, Tuff oder Blähton verwendet. Diese natürlichen Rohstoffe sind jedoch begrenzt und werden auch in anderen Industrien stark nachgefragt…“
Quelle und Volltext: derbausv.de