„…Im Jahr 2001 hat der Verband der Bausachverständigen Norddeutschlands das Sonderheft »Topthema Schimmelpilz« der Fachöffentlichkeit zur Verfügung gestellt [1]. Dies war der Anlass, warum die seinerzeit ins Leben gerufene Arbeitsgruppe »Schimmelpilze« der WTA ihre Arbeit aufnehmen wollte. Nach den ersten Sitzungen stellte sich Folgendes heraus:
Die Analyse und Bewertung mikrobiell beeinflusster Schadensfälle an Baustoffen sowie die Erarbeitung geeigneter Gegenmaßnahmen setzt eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Architekten, Bauingenieuren, Werkstoffwissenschaftlern und Mikrobiologen voraus.
Eine praxisorientierte mikrobiologische Materialforschung muss in der Lage sein, ihre profunden wissenschaftlichen Erkenntnisse für eine unmittelbare Anwendung in der Baupraxis transparent zu machen, während es von Seiten der im Baugewerbe tätigen Handwerker, Ingenieure und Architekten wünschenswert wäre, sich mit dem möglichen ökologischen und ökonomischen Nutzen derartiger Anwendungsforschung in Zukunft aufgeschlossener und intensiver auseinanderzusetzen….“
Quelle und Volltext: derbauv.de