Augsburg: „…Die Pläne für einen Ersatzneubau des Augsburger Spickelbads haben am Montag die erste Hürde genommen: Der Sportausschuss des Stadtrats beschloss mehrheitlich, die Planungen für das Projekt, das am Ende um die 40 Millionen Euro kosten dürfte, weiterzuverfolgen. 2030 könnte der Ersatzneubau, der in etwa die gleiche Größe haben soll, stehen. Allerdings kam es zu Diskussionen zwischen Koalitions- und Oppositionsvertretern, die es in dieser Heftigkeit in dieser Legislatur bisher selten gab.
Wie berichtet will die Stadt das Spickelbad zügig in Angriff nehmen, um das Risiko zu senken, dass Badekapazitäten kurzfristig wegfallen. Alle drei Hallenbäder aus den 70er-Jahren (Spickelbad, Göggingen, Haunstetten) gelten als Problemfälle. “Jedes Bad kann uns jederzeit die Grätsche machen. Wir haben einfach keine Zeit mehr”, so Sportreferent Jürgen Enninger (Grüne). Im Spickelbad sei der Handlungsbedarf groß. Er verwies darauf, dass man in der Vergangenheit viel Zeit verloren habe, indem man jede Überlegung zu Sanierung oder Neubau eines Bades mit der Frage eines 50-Meter-Beckens verknüpft habe….“
Quelle und Volltext: augsburger-allgemeine.de