Deutschland: „…Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) hat die hydrothermischen Auswirkungen von Photovoltaikanlagen auf Steildächern untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Verschattung durch Module das Austrocknen der Dachkonstruktion im Sommer verlangsamt. In Verbindung mit alten, dichten Unterdeckbahnen aus Bitumen kann dies zu dauerhafter Feuchtebelastung und Schimmel führen.
Die Untersuchung basiert auf Freilandversuchen und Berechnungen für verschiedene Klimaregionen. Besonders kritisch seien nachträgliche Installationen auf Bestandsgebäuden.
Zur Risikominimierung empfiehlt Isover den Einsatz diffusionsoffener Dämmstoffe in Kombination mit feuchtevariablen Vario Klimamembranen. Diese wirken im Winter als Dampfbremse und öffnen sich im Sommer, sodass Restfeuchte aus der Konstruktion entweichen kann. Auf Grundlage der IBP-Untersuchungen wurden geprüfte Sanierungslösungen entwickelt. Sie sind für zahlreiche Dachkonstruktionen unterhalb 700 m über NN zugelassen und berücksichtigen die verlangsamten Rücktrocknungsprozesse durch PV-Anlagen….“
Quelle und Volltext: baulinks.de