„…Bei über der Hälfte des Abfallaufkommens in Deutschland handelt es sich um Bau- und Abbruchabfälle – und diese Schuttmenge ist nach Angaben des Umweltbundesamtes bereits seit Jahrzehnten konstant. Doch wieviel davon ist dem mineralischen Bauschutt zuzuordnen und welche Mengen werden inzwischen tatsächlich re- oder downgecycelt? Welche Technologien gibt es? Woran wird geforscht?
Bereits seit den 90er Jahren gibt es in Deutschland Initiativen wie die Kreislaufwirtschaft Bau, die Baustoff Recycling Bayern e.V. oder den Umweltpakt Bayern, die gemeinsam das Ziel haben, eine echte Kreislaufwirtschaft im Bauwesen zu fördern und die Ressourceneffizienz langfristig zu steigern. Auch auf EU-Ebene wurde im März 2020 im Rahmen des europäischen „Green Deals“ der zweite EU-Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft verabschiedet, um auch bei der Bauwirtschaft einen Markt für Recycling-Baustoffe und sekundäre Rohstoffe zu etablieren. Und Produkte zu unterstützen, bei denen die Wiederverwertbarkeit schon bei der Entwicklung mitbedacht und geplant wird….“
Quelle und Volltext: baulinks.de