Österreich: „…Ein österreichisches Forschungsprojekt könnte die Betonherstellung grundlegend verändern und damit neue Maßstäbe für nachhaltige Baustoffe setzen. Dabei zeigt der neue „Hüttensand 2.0“ aus Mineralwolleabfällen in ersten Tests bessere Eigenschaften als konventioneller Hüttensand. Das stärkt den zirkulären Gedanken und eröffnet für die Bauwirtschaft neue Perspektiven bei Leistungsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit. Was bislang als Abfall galt, entwickelt sich zum zukunftsfähigen Rohstoff für Zement und Beton.
Der Weg vom Abfall zum hochwertigen Zementbestandteil ist technisch anspruchsvoll. Mineralwolleabfälle müssen zunächst aufbereitet, geschreddert und mit kalziumreichen Sekundärrohstoffen konditioniert werden. Anschließend folgt ein Schmelzprozess mit nachgelagerter Granulierung und Mahlung. Das Ergebnis ist ein synthetischer Hüttensand 2.0, der konventionellen Hüttensand in der Zementproduktion ersetzen kann. Die bisherigen Versuche im Technikumsmaßstab zeigen, dass dieser Prozess reproduzierbar funktioniert….“
Quelle und Volltext: meistertipp.de