Schwabmünchen: „…Eineinhalb Jahre nach dem Hagelsturm wird das Schieferdach von St. Johannes saniert. Die Arbeiten lenken den Blick auf Schwachstellen an der 160 Jahre alten Kirche.
Die zwei Schieferplatten befestigt Thomas Reuße in knapp einer Minute an der Südwestseite der Turmhaube von St. Johannes. Routiniert hat er eine Platte auf die stählerne, T-förmige „Haubrücke“ gelegt und mit dem schmalen Schieferhammer die Kanten auf das passende Maß begradigt. Mit der Spitze des Hammers schlägt er dann in die etwa fünf Millimeter dicke Steinplatte zwei kleine Löcher und steckt zwei Nägel durch. Damit ist die Platte, durch zwei Dachbahnen hindurch, auf der Schalung der Turmhaube fixiert. Sie deckt nun die Nägel der tiefer liegenden Schieferplatte ab….“
Quelle und Volltext: augsburger-allgemeine.de