„…Die Errichtung von Gebäuden in Holzbauweise nimmt seit Jahren stark zu, mit einer Quote von über 21% im Jahr 2022. Unterschiedliche Gründe machen den Holzbau attraktiv, wie
- natürlicher, nachwachsender Baustoff,
- regional verfügbarer Baustoff,
- ideal für vorgefertigte Bauteile und
- vielseitig einsetzbar.
Nachteilig ist, dass Holz und Holzwerkstoffe feuchteempfindlich sind. Der zunehmende Anteil an Holzbauten führt unweigerlich zu einem entsprechenden Anstieg der Summe an Feuchte- und Folgeschäden bei diesen Gebäudetypen, die im Vergleich zu Massivbauten gravierend sein können.
Besteller von Holzbauten erwarten jedoch ein schadenfreies, effektives, wirtschaftliches, dauerhaftes und somit nachhaltiges Gebäude, das während der Nutzungsphase nach Möglichkeit keinen unerwarteten Wertverlust erleidet.
Wie lassen sich Feuchte- und Folgeschäden in Holzbauten in der Nutzungsphase vermeiden bzw. minimieren, damit Ressourcen geschont werden und Kosten einer erforderlichen Sanierung so gering wie möglich ausfallen?
Schäden lassen sich nicht verhindern. Je nach Art und Ausmaß sind Rückbaumaßnahmen erforderlich, um Sanierungsziele zu erreichen. Durch den Einsatz von Monitoring als Frühwarnsystem wird eine Erhöhung der Materialfeuchte rechtzeitig erkannt, damit Maßnahmen umgehend eingeleitet werden können….“
Quelle und Volltext: bausv.online