Marbach: „…Warum muss der Jüngste ständig zur Kinderärztin? Diese Frage stellten sich Rüdiger Schard-Joha und seine Frau Daniela monatelang. Auch sie selbst fühlten sich öfter müde und fanden keine Erklärung dafür. „Per Zufall lasen wir einen Artikel über die Gefährdung von Kindern durch bleihaltige Anstriche in Altbauten.“ Schard-Joha ging der Spur nach. Zwar sind Bleifarben heutzutage weitgehen verboten, doch das Pfarrhaus in der Strohgasse stammt aus dem Jahr 1700. Auf eigene Kosten ließ der Pfarrer ein Gutachten erstellen. Aus der Vermutung wurde Gewissheit: An vielen Stellen waren Bleifarben immer wieder mit neuen Farben übermalt worden. Das Problem: „Die Farbe arbeitet am Holz und platzt mit der Zeit ab.“ Für Kinder, die Bruchstücke in die Hand und ihre Finger in den Mund nehmen, eine Gefahrenquelle. Aber auch Erwachsene reagieren auf das chemische Wohngift….“
Quelle und Volltext: stuttgarter-nachrichten.de