München: „…In München entsteht ein Gebäude, das kleine Apartments mit Design und Luxus verknüpft. Die Immobilienbranche erkennt einen Trend bei reichen Käufern.
Das Gebäude mit der Kupferfassade und den vielen kleinen Erkern ist so luxuriös, dass hier sogar eine eigene Maßeinheit gilt. In dem Haus namens Van B, einer neuen Design-Immobilie zwischen Neuhausen, Schwabing und Maxvorstadt, rechnet man nicht in Quadratmetern, sondern in “Qualitätsmetern”. Projektleiter Sven Disser steht in einem von zwei bereits fertig eingerichteten Apartments, an der Längsseite der Wohnung sind elektrifizierte Möbel-Module in Nussbaum-Optik eingebaut, Disser nennt sie Plug-ins. Mittels einer Schiene an der Decke können Bewohnerin oder Bewohner sie nach Bedarf verschieben – je nach Tagesablauf.
“Dank der Module lässt sich der Wohnraum beliebig variieren”, erklärt Disser. Das Bett kann morgens in der Wand verschwinden, die frei gewordene Fläche zum Büro fürs Homeoffice werden. Abends schiebt man das bewegliche Holzmodul mit der ausklappbaren Schreibtischplatte in die Ecke, ein geräumiger Wohn- und Essbereich entsteht. “Wir haben unser Maß hier ‘Qualitätsmeter’ genannt, weil sich dem Bewohner damit Nutzungsmöglichkeiten eröffnen, die man sonst nur auf 60 Quadratmetern unterbringt”, sagt Disser. In Wirklichkeit, sprich im schnöden Normalmaß gerechnet, misst die Wohnung nämlich lediglich 38 Quadratmeter. Kaufpreis: 599.000 Euro. Damit kostet der Quadratmeter rund 15.760 Euro….“
Quelle und Volltext: augsburger-allgemeine.de