München: „..Hier, unter dem Haus von Franziska von Gagern an der Genter Straße 13, parkt schon lange niemand mehr. Seit Ende 2019 dringt Grundwasser ein. Es würde noch höher stehen, wenn sie es nicht zusammen mit ihren Nachbarn auf eigene Kosten abpumpen würde. Landtagsabgeordneter Christian Hierneis unterstützt von Gagern, seit er von dem Zustand weiß.
Seit fast zwei Jahren sind in dem Stadtteil Keller geflutet. Nun läuft ein Mediationsverfahren zwischen Verwaltung und Anwohnern. Für Landtagspolitiker geht das alles zu langsam.
Schwabing – Fast 50 Untergeschosse sind es mittlerweile, die in Nordschwabing seit Ende 2019 unter Wasser stehen. Angefangen hat es damals in einem denkmalgeschützten Haus an der Genter Straße 13. Hier steht das Wasser in einer Tiefgarage etwa 20 bis 30 Zentimeter hoch. Autos parkt hier schon lange keiner mehr.
Seither bitten immer mehr Betroffene die Stadt um Hilfe. Doch passiert ist nichts. Anwohner pumpen auf eigene Kosten das Wasser ab. Bewohner der Genter Straße haben mittlerweile einen sechsstelligen Betrag für Pumpen, Strom und sonstige Gebühren bezahlt. “Wir fühlen uns von der Stadt im Stich gelassen”, sagen viele von ihnen. Das Wort Bauherrenrisiko geisterte im Hintergrund. Nun kommt offenbar ein wenig Bewegung in die Sache…“
Quelle und Volltext: focus.de