Ulm: „…Kaum ein Gegenstand ist unscheinbarer als dieser und doch hat keiner mehr Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Rede ist vom sogenannten „Ulmer Hocker“, dem jetzt eine Ausstellung im HfG-Archiv gewidmet ist. Die Ausstellung läuft bis zum 27. Februar 2022.
Was haben eine Wanknutsäge, Platons Höhlengleichnis, ein Besenstiel und Max Bill gemeinsam? Antwort: Sie haben alle einen bedeutenden Anteil an der Herausbildung eines der berühmtesten Designklassikers des 20. Jahrhunderts. Kaum ein Gegenstand ist unscheinbarer als dieser und doch hat keiner mehr Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Rede ist vom sogenannten „Ulmer Hocker“, dem jetzt eine Ausstellung im HfG-Archiv gewidmet ist. Mit der Ausstellung „Der Ulmer Hocker: Idee – Ikone – Idol“ stellt das HfG-Archiv erstmals einen der bekanntesten an der Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG) entstandenen Entwürfe in das Zentrum einer analytischen Darstellung. Mittels eines umfassenden Blicks auf die unterschiedlichen Bedingungen, die den „Ulmer Hocker“ ermöglicht haben, wird nicht nur ein Designklassiker verstehbar, sondern darüber hinaus auch ein originelles Modell von Geschichtsschreibung vorgestellt, das seinerseits Schule machen könnte.
Idee
So zeigt die „Idee“ den „Ulmer Hocker“ in einem weiten Spannungsfeld seiner Entstehung und deutet ihn als ein Erzeugnis unterschiedlicher Faktoren: Max Bill, Hans Gugelot und Paul Hildinger werden als Urheber des „Ulmer Hockers“ ebenso beleuchtet wie innovative Technologien, die bei der Fertigung des „Ulmer Hockers“ zum Einsatz kam, sowie die ökonomische und politische Situation der HfG Ulm….“
Quelle und Volltext: ulm-news.de