„… Forscher des norwegischen Unternehmens Sintef in Trondheim haben ein Energiespeichersystem entwickelt, das Solarenergie und Fettmoleküle aus Lebensmittelabfällen nutzt, um eine effiziente grüne Wärmequelle zu schaffen.
Das System verwendet Estermoleküle, die in fetthaltigen Abfällen reichlich vorhanden sind. Diese absorbieren und speichern Wärme bei steigender Temperatur und geben sie ab, wenn es kalt wird. Die Ester, die zur Familie der „Phasenwechselmaterialien” gehören, können Wärme aufnehmen, wenn sie schmelzen und sie freisetzen, wenn sie wieder fest werden. Sintefs Ester geben Wärme bei 30°C ab, was ideal für die Regulierung von Raumtemperaturen wäre. Die Energie liefern die Solarzellen auf dem Dach oder Solarkollektoren, um Wasser zu erhitzen und die Ester tagsüber zu verflüssigen. Abends fließt kaltes Wasser durch das System, transportiert die so gespeicherte Wärme in zu erwärmende Räume, z.B. über Ventilatoren und Heizkörper. Die Ester verfestigen sich wieder nach und nach….“
Quelle und Volltext: baulinks.de