Dübendorf: „…Umweltschonend, überall verfügbar und wiederverwertbar: Lehm lockt als saubere Alternative unter den Baustoffen. Wie sich die begehrte Erde tatsächlich nachhaltig und stabil verbauen lässt, fand Empa-Forscherin Ellina Bernard jetzt heraus. Ihr Projekt wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) mit einem «Ambizione»-Grant gefördert.
Die gebaute Umwelt ist das bauliche Fundament einer Gesellschaft, aber auch einer ihrer größten Klimasünder. Allein bei der Zementherstellung entstehen rund sieben Prozent aller Treibhausgasemissionen weltweit. Empa-Forschende arbeiten daher an verschiedenen Wegen, diese Emissionen mit innovativen Baumaterialien und -technologien zu senken. Einer dieser Wege zum sauberen Bauen ist ein schlammiger: Ellina Bernard vom «Beton & Asphalt»-Labor der Empa in Dübendorf und der Professur für Nachhaltiges Bauen an der ETH Zürich untersucht derzeit das Potenzial von Lehm als nachhaltigem Baustoff. Denn im Vergleich zu Beton sollte Lehm deutlich weniger CO2 freisetzen. Zudem ist er nahezu unbegrenzt verfügbar, wiederverwertbar und lässt sich gut verarbeiten – durchaus auch gemeinsam mit weiteren «Hipstern» der modernen Baukultur wie organischen Abfallstoffen aus der Hanfverarbeitung….“
Quelle und Volltext: bayika.de