Deutschland: „…Das Auslaufen der Zinsbindung wird in den kommenden Jahren für viele Haushalte zu einer echten Belastungsprobe, denn die Zeit der Niedrigzinsen ist endgültig vorbei: Statt unter einem Prozent pro Jahr liegen die Bauzinsen inzwischen meistens zwischen drei und vier Prozent. Eine Anschlussfinanzierung ist deshalb nur mit deutlich höherer Belastung möglich. Eigentümer sollten rechtzeitig aktiv werden.
Von Mitte 2015 bis Mitte 2022 bewegten sich Bauzinsen auf einem historisch niedrigen Niveau von teils unter einem Prozent pro Jahr. In dieser Phase haben viele Haushalte ihre Eigenheimfinanzierungen abgeschlossen – oft mit Zinsbindungen von zehn oder 15 Jahren. Wer nun in die Anschlussfinanzierung geht, sieht sich mit spürbar höheren Belastungen konfrontiert. Denn seit Mitte 2022 sind die Bauzinsen stark gestiegen und liegen inzwischen meist zwischen drei und vier Prozent. Das verdoppelt in vielen Fällen die Zinslast und erhöht die monatliche Rate erheblich! Wer während der bisherigen Zinsbindung nicht bereits einen erheblichen Teil des Darlehens getilgt hat, muss sich auf eine deutlich höhere Annuität einstellen und steigende Kosten stemmen….“
Quelle und Volltext: energie-fachberater.de