Die Temperaturen steigen. Die Meteorologen kündigen die nächste Hitzewelle für Deutschland an. Klettern die Gradzahlen über die 30 Grad Marke, leiden viele Menschen, insbesondere auch die Mieter:innen, die unter dem Dach wohnen, unter den hohen Temperaturen in ihren Wohnungen.
Der Deutsche Mieterbund (DMB) beantwortet die wichtigsten Fragen.
Bei über 30 Grad Celsius Außentemperatur wird es auch in vielen Wohnungen unerträglich heiß. Dürfen Mieter:innen dann die Miete mindern?
Grundsätzlich nicht. Hitze stellt in aller Regel keinen Mietmangel dar, der zur Minderung berechtigt. Denn Mieter:innen müssen mit sommerlichen hohen Temperaturen und der damit verbundenen Erwärmung ihrer Mietwohnungen rechnen. Es gibt auch kein Gesetz, das festlegt, wie hoch die Temperatur in Wohnräumen ansteigen darf. Für den Arbeitsplatz gilt: Mehr als 26 Grad sollte die Raumtemperatur nicht betragen. Für Wohnräume gibt es jedoch keine solchen Temperatur-Obergrenzen. Hier kommt es auf etwaige vertragliche Vereinbarungen und auf den baulichen Zustand des Gebäudes an….“
Quelle und Volltext: mieterbund.de