„…In Schweden sieht jeder irgendwann rot. Beim Blick auf die Häuser. Denn die erstrahlen auffallend häufig in dieser Signalfarbe, wenn auch in einer matten Ausführung. Was bei Filmen und Serien aus dem skandinavischen Land ins Auge sticht, lässt sich auch bei einem Besuch in Schweden beobachten. Wir versuchen, dem Hintergrund des roten Häuser-Phänomens auf den Grund zu gehen.
Wie das Portal eksjohus schreibt, hat das typische Schwedenhaus mit dem dunklen Rotton seine Wurzeln in Smaland, einer ländlichen Region im Süden des Landes. Die rote Farbe geht jedoch auf die Stadt Falun zurück, daher wird auch oft von “Falunrot” oder eben “Schwedenrot” gesprochen.
Falun lebte einst vor allem vom Kupferbau. Zeitweise sollen im dortigen Bergwerk mehr als zwei Drittel des weltweit im Umlauf befindlichen Kupfererzes gefördert worden sein.
Und damit nähern wir uns der eigentlichen Frage an. Denn für den roten Anstrich der Holzhäuser wurde ein Abfallprodukt der Kupferförderung, das sich unter anderem aus Kupfer und Eisenoxid zusammensetzt, verwendet. Ein cleverer Kniff….“
Quelle und Volltext: augsburger-allgemeine.de