Ilertissen: „…Es klopft und hämmert im Sekundentakt. Gründungsarbeiten für das neue Caritas-Pflegeheim im Norden der Stadt sind im Gange. Gearbeitet wird mit moderner Technik. Fachleute sind begeistert, Anlieger nicht. Denn der ständige Stakkato-Lärm nervt. Als die Planungen für den Neubau vorgestellt wurden, war bereits bekannt, dass es zu lästigen Lärmbelästigungen kommen würde. Um das Gebäude zukunftssicher zu gründen, müssen 400 Guss-Pfähle ins Erdreich gebracht werden.
Experten sprechen von einer modernen Methode, die weltweit angewandt wird. Früher sprach man von Pfahlgründungen aus Holz. Diese Methode konnte in trockenem Grund angewandt werden wie zum Beispiel beim Bau des Doms in der Moselstadt Trier. Städte entstanden auf Pfahlgründungen sogar im Wasser. Klassisches Beispiel dafür ist die Lagunenstadt Venedig. Solange die Pfähle permanent im Wasser stehen, erweisen sie eine enorme Beständigkeit. Doch die Entwicklung auf dem Bausektor machte Fortschritte, die Gründungstechnik verbesserte sich. Die Industrie entwickelte sogenannte duktile Guss-Pfähle….“
Quelle und Volltext: augsburger-allgemeine.de