München: „…Schimmel in der Wohnung: Das ist für viele Mieter ein Schock – und gefährlich für die eigenen Gesundheit Gründe für einen Schimmel können zum Beispiel Kälte- oder Wärmebrücken sein, ein undichtes Dach, mangelnde Dämmung, aber auch falsches Heizen und Lüften.
Ist der Schimmel erstmal da, kommt es immer wieder zum Streit, wer verantwortlich ist. Grundsätzlich sollten Mieter regelmäßig lüften, um Schimmelbildung zu vermeiden, rät Volker Rastätter vom Mieterverein. Es gelte als für Mieter zumutbar, zwei bis drei Mal am Tag Stoßzulüften: Fenster ganz öffnen für zehn bis 15 Minuten täglich, auch bei Regen oder im Winter. Je kälter es draußen ist, desto kürzer die Lüftungsdauer. Gekippte Fenster reichen nicht, das verschwendet Heizenergie. Heizkörper sollte man abdrehen, solange die Fenster offen stehen. Räume, in denen Wäsche aufgehängt wird, besonders gründlich lüften. Bei neuen Isolierglasfenster häufiger lüften als früher. Die Wohnung sollte aber auch nicht anhaltend auskühlen, das heißt, sie muss auch geheizt werden….“
Quelle und Volltext: merkur.de