Peiting: „…Ein wenig nervös wirkte Nico Ostenstätter, als er am Dienstag das Wort ergriff, um dem Peitinger Gemeinderat sein Vorhaben vorzustellen. Vor gut eineinhalb Jahren hatte der Geschäftsführer der gleichnamigen Holz- und Furnierfirma in Schongau das alte Fabrikgelände an der Seestraße in Peiting erworben. Gedacht für eine mögliche spätere Nutzung durch die eigene Firma, gab es erst einmal keine konkreten Pläne für das Grundstück. Das änderte sich, als im März der Ukraine-Krieg ausbrach und Tausende ihr Land verließen und Zuflucht in Deutschland suchten. Wie viele wollte auch Osenstätter helfen. Er sei damals auf Bürgermeister Peter Ostenrieder zugegangen und habe angeboten, die Fläche samt leer stehendem Gebäude kostenlos für Geflüchtete zur Verfügung zu stellen, schilderte der junge Unternehmer. Doch bei der Begutachtung durch das Landratsamt habe sich herausgestellt, dass die Immobilie für diesen Zweck nicht geeignet sei. So entstand die Idee, etwas Neues zu schaffen….“
Quelle und Volltext: merkur.de