Augsburg: „…Massiv gestiegene Baukosten, Materialknappheit, Zinswende: Wer kann sich das Häusle-Bauen heute überhaupt noch leisten? Auf dem Augsburger Sheridan-Areal gibt es ein Projekt, das allen Widrigkeiten trotzen und auf über 2000 Quadratmetern dauerhaft bezahlbaren Wohnraum schaffen möchte.
Vor über einem Jahr hatte die Stadt Augsburg auf dem Sheridan-Areal Baufelder auch an besondere Wohnprojekte vergeben. Eines davon ist “Sherlo”, das zum Mietshäuser-Syndikat gehört. In diesem Projekt kommen Menschen zusammen, die gemeinsam ein Haus kaufen – oder, wie im Fall des Sheridan-Projekts, bauen. Sie leihen sich Geld von vielen kleinen Kreditgebern. Ziel ist es, dass die Gruppe in das Haus einzieht und Miete bezahlt. Auf diese Weise kann das geliehene Geld zurückgezahlt werden.
Das Wohnprojekt will Immobilienspekulation in Augsburg entgegentreten, aber auch Gemeinschaft leben. Die Gruppe trifft sich regelmäßig, um sich um die Organisation des Projekts zu kümmern. Um die Planung kümmert sich ein Architekturbüro aus München….“
Quelle und Volltext: staz.de